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Archiv für die Kategorie ‘Kundenbewertungen’

Bewertungen an allen Ecken

20. Februar 2012 Keine Kommentare
cc by Flickr/ aussiegall

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Wer heutzutage durch das Netz surft, könnte den Eindruck gewinnen, dass es dabei nur noch um Bewertungen geht. Über alles können die User urteilen, ob dies nun der neue Schokoriegel oder aber die Kommentare von anderen sind. An jeder Ecke wird munter und fleißig bewertet. Für Firmen ist dies daher schon lange eine wichtiger Bestandteil des Empfehlungsmarketings.

Wie wichtig Bewertungen sind, konnte man in den vergangenen Jahren immer wieder an etlichen Beispielen beobachten. Hotelportale gerieten zum Beispiel in Verruf, da so manch ein Hotel sich bestimmte Bewertungen selber schrieb bzw. schreiben ließ. Ähnliches gilt auch für etliche weitere Bereiche, von Elektrogeräten über Autoteile bis hin zu Lebensmitteln.

So ist in den letzten Jahren der Effekt entstanden, dass zwar viele auf die Bewertungen anderer setzen, jedoch dabei immer skeptischer werden. Wird etwas zu gut bewertet, sprechen bereits die ersten von Manipulation, genauso, wenn etwas nur schlecht bewertet wird. Unternehmen begeben sich hier also auf einen schmalen Grad, denn niemals wird man am Ende alle zufrieden stellen können. So sollte man unbedingt ein Auge auf seine eigenen Bewertungen im Netz haben und sich unbedingt entsprechender Kritik stellen sowie auf die einzelnen Meiningen eingehen.

Empfehlerpsychologie: Wann Menschen weiterempfehlen und warum sie dies tun

2. Februar 2012 Keine Kommentare

Anne M Schüller

Anne M Schüller

Oft ist es ganz erstaunlich, wie viel Energie Marktteilnehmer bisweilen investieren, um über ihre Lieblingsmarken zu reden und sie anderen schmackhaft zu machen. Um allerdings im Beziehungsdreieck zwischen Empfehlungsgeber, Empfehlungsempfänger und empfohlenem Unternehmen virale Effekte gezielt auszulösen, muss man die Psychologie verstehen, die dabei passiert.

Verlässliche Empfehlungen Dritter geben uns Orientierung und verringern damit das Risiko einer bedrohlichen Fehlentscheidung. Sie ersetzen mangelndes Wissen durch Vertrauen. Sie schaffen Sicherheit. Und sie helfen uns, eine Menge Zeit zu sparen. Sie sorgen, wie die Hirnforscher sagen, für ‚Brain-Convenience‘. Und sowas mag unser Oberstübchen besonders gern.

Warum Empfehlungen uns Menschen so wichtig sind
Wir greifen insbesondere dann auf eine Empfehlung zurück,
• wenn es schwierig oder aufwändig ist, sich einen Überblick über den jeweiligen Markt, alle Anbieter und ihre Leistungen zu verschaffen
• wenn Angebote komplex oder stark erklärungsbedürftig sind
• wenn uns die notwendige Fachkenntnis fehlt
• wenn uns die notwendige Muße fehlt
• wenn Produkte verhältnismäßig teuer sind
• wenn wir ein langfristiges Engagement eingehen müssen
• wenn wir uns einen Fehlkauf nicht leisten können
• wenn wir uns nicht entscheiden können
• wenn es um unsere Sicherheit geht
• wenn es um ein hohes Maß an Vertrauen geht.

Wenn wir uns also einer Sache nicht sicher sind, hören wir auf die, die ihre praktischen Erfahrungen gutgemeint mit uns teilen. Empfehler sind das Bindeglied zwischen Gewohntem und Ungewissheit. Sie legen die Trittsteine und machen so den Weg ungefährlich und frei. Genau deshalb ist empfohlenes Geschäft auch so leicht zu bekommen.

Und warum werden Menschen als Empfehler aktiv?
Nur, wenn man etwas geboten bekommt, worüber es sich zu reden lohnt – womit man sich also schmücken und bei Anderen punkten kann – nur dann wird man eifrig berichten. Das Empfehlen ist also äußerst emotional. Es muss funken zwischen Anbieter und Kunde. Wen wir nicht leiden können, den empfehlen wir nicht. Und enttäuschte Fans? Sie können im Nu zu kämpferischen Saboteuren werden. Liebe und Hass sind bekanntlich nah beieinander.

Word-of-Mouth setzt also nicht nur bemerkenswerte Produktfeatures, sondern immer auch Beziehungsarbeit voraus. Und dazu werden zwei Dinge benötigt: Menschenversteher-Wissen und Superlative. Mittelmaß wird niemals empfohlen. Erst im Bereich der Spitzen, wenn wir also zutiefst zufrieden oder unzufrieden sind, entsteht die Motivation zum Weiterempfehlen.

Mundpropaganda und Empfehlungsbereitschaft entstehen insbesondere dann,
• wenn man hiermit seiner Persönlichkeit Ausdruck verleihen kann
• wenn man dadurch Coolness und Geltungsbedürfnis nähren kann
• wenn man zum Wohlergehen Anderer beitragen kann
• wenn man sich durch Insider-Wissen oder als Vorreiter profilieren kann
• wenn man sich zugehörig und als Teil einer Gemeinschaft fühlen kann
• wenn man in Entstehungsprozesse mitgestaltend involviert wurde
• wenn etwas Unterhaltsames oder Sensationelles bereitgehalten wird
• wenn etwas völlig Neues oder sehr Exklusives offeriert wird
• wenn etwas überaus Nützliches oder höchst Begehrenswertes angeboten wird
• wenn es etwas zum Gewinnen oder zum (miteinander) Spielen gibt.

Auf einen Nenner gebracht: Menschen wollen nicht nur Geld und Spaß, sie wollen sich auch als ‚wichtig‘ erleben. Sie wollen Sinnhaftes tun. Und Spuren hinterlassen. Und als geschätztes Mitglied einer Gemeinschaft gelten. Wer ihnen dazu verhilft, dem wird dies mit reichlich Empfehlen vergolten.

Jetzt in aktualisierter Auflage

Anne M. Schüller
Zukunftstrend Empfehlungsmarketing
Der beste Umsatzbeschleuniger aller Zeiten
BusinessVillage, 5. aktual. Aufl. 2011, 135 Seiten
21,80 Euro / 39.50 CHF
ISBN: 978-3869801544
Weitere Infos: www.empfehlungsmarketing.cc

Über die Autorin
Anne M. Schüller ist Keynote-Speaker, Business-Trainerin und Management-Consultant. Sie gilt als Europas führende Expertin für Loyalitätsmarketing. Über zwanzig Jahre hat sie in leitenden Vertriebs- und Marketingpositionen verschiedener Dienstleistungsbranchen gearbeitet. Die Diplom-Betriebswirtin und zehnfache Buch- und Bestsellerautorin lehrt an mehreren Hochschulen. Kontakt: www.anneschueller.com

Seminartipp: Erfolgsfaktor Empfehlungsmarketing
Empfehler sind die besten Verkäufer. Und Empfehlungsmarketing ist das kostengünstigste Marketing. Wie das gelingt, zeigen praxisnahe Tagesseminare in drei deutschen Städten mit Anne M. Schüller, führende Expertin für das neue Empfehlungsmarketing. Die Teilnehmer erhalten darin Schritt für Schritt das komplette Knowhow sowie das notwendige Handwerkszeug.

Die Termine: am 15. März 2012 in Köln, am 19. April 2012 in München und am 14. Juni 2012 in Frankfurt. Infos und Buchung: www.semigator.de/empfehlungsmarketing

Digitale Gefahren und Chancen für den Handwerksbetrieb

8. Oktober 2011 Keine Kommentare

Kundenbewertungen

Kundenbewertungen - flickr/withassociates

Renovierungen und Reparaturleistungen rund um das geliebte Eigenheim, die Wohnung, das Auto oder den Garten liegen uns Deutschen sehr am Herzen. Es wird Wert gelegt auf Pünktlichkeit, Sauberkeit und Qualitätsarbeit der dienstleistenden Unternehmen und Handwerker. In der heutigen Kommunikations- und Informationsgesellschaft sind Erfahrungen mit und Informationen über Unternehmen ein wichtiger Bestandteil des Austausches in digitalen Netzwerken.

Das Internet ist zur wichtigen Informationsquelle geworden. Auch für die Auswahl eines Handwerkdienstes wird das es genutzt, vor allem wenn nicht genug Wissen über einen Betrieb vorhanden ist. Dann dienen besonders die Erfahrungsberichte und Bewertungen anderer User als Qualitätsstandard und Auswahlkriterium. Es ist demnach ratsam, detaillierte Angaben zu Qualifikationen, Leistungen und Angeboten online zur Verfügung zu stellen. Eine übersichtliche und informative Website für Betriebe ist fast unerlässlich.

Kommt es zu einem Auftrag so ist nach Durchführung noch nicht alles gewonnen. Der Auftraggeber Dazu nutzt er die Möglichkeit der Produkt- und Dienstleistungsbewertung im Internet. Arbeitsqualität und andere wichtige Punkte werden mit anderen Usern ausgetauscht. Dies findet besonders schnell statt, durch schnellere Kommunikation von Informationen über Social Media wie Facebook, Twitter und ähnliche Netzwerke. Außerdem werden nicht selten ausführliche und kritische Bewertungen auf Produkttestseiten, Foren und ähnlichen Webseiten wie zum Beispiel Verzeichnissen oder Coupon-Anbietern erstellt. Diese enthalten dann sowohl positive als auch auch negative Erfahrungen der Kunden. Letztere können durch exponentielle Verbreitung gravierende Folgen für den Betriebserfolg haben. Die Bedeutung wird besonders deutlich, wenn man z.B. bei Google nach Fliesenleger sucht. Dort werden dann sofort Betriebe samt deren Kundenbewertungen eingeblendet. Auch die Fliesenleger auf der Handwerkerplattform MyHammer werden gleich mitsamt der Bewertungen gelistet.

Die ursprünglich so artfremden Bereiche von Internet und Handwerksleistungen rücken im digitalen Informationszeitalter näher zusammen. Der Einfluss und die Macht der digitalen Unternehmen ist nicht mehr zu ignorieren, besonders nicht in der Businesswelt. Auch für den traditionellen Handwerksbetrieb besteht also digitaler Handlungs- und Qualitätssicherungsbedarf. Machen Sie ihr Unternehmen “digital-sicher”.

Empfehlungen für die Pflegeheim-Suche

18. September 2011 1 Kommentar

Pflegeheim Neuhaus - Team

Pflegeheim Neuhaus - Team - flickr/pixel0908

Eigenschaften, die zunächst ein “gutes” Pflegeheim charakterisieren!
Bevor darauf eingegangen werden kann wo man gute Pflegeheime im Internet findet, sollte kurz darauf Bezug genommen werden, was ein gutes Pflegeheim überhaupt auszeichnet.
Das Pflegeheim ist zunächst eine Einrichtung die zur Unterbringung pflegebedürftiger, meist älterer Menschen, dient. Die pflegebedürftigen Personen können in der Regel ganz (24 Stunden) oder teilweise (nur tags- oder nachts über) untergebracht werden, je nach ihren individuellen Bedürfnissen. Wichtig hierbei ist, dass sie von professionellem Pflegepersonal betreut und gepflegt werden.
Es gilt bei der Auswahl eines guten Pflegeheims auch immer darauf zu achten, das seitens des Pflegeheims eine menschenwürdige Betreuung und Pflege sicher gestellt wird, was sich darin ausdrückt, dass immer ausreichend Pflegepersonal vorhanden und deren Eignung für diesen Beruf durch professionelles und fachliches Wissen gegeben ist.

Wie findet man also ein “gutes” Pflegeheim?
Mittlerweile gibt es weit über 10.000 Pflegeheime in Deutschland, was die Suche nach einem guten Pflegeheim nicht gerade erleichtert. Doch gerade das Interent dürfte hier einen interessanten Einblick dahingehend geben, wie man das passende Pflegeheim finden kann. Ein sehr gutes Beispiel ist wohl die Seite seniorplace.de. Diese hilft dem Suchenden strukturiert und auf schnellstem Weg das passende Pflegeheim in der Region zu finden. Die Beratung auf dieser Seite kann über zwei Wege geschehen, wobei beide Wege für den Suchenden absolut kostenlos sind. Der erste Weg wäre eine kompetente Beratung über das Telefon. Die Nummer dazu lässt sich direkt auf der Homepage finden. Der zweite Weg läuft über ein paar Klicks direkt auf der Homepage. Hier muss man entweder nur angeben welche Wohnform man sucht und in welchem Umkreis die Wohnform liegen soll (Angabe der Postleitzahl) oder man hinterlässt zusätzlich zu diesen Angaben seine eigenen Kontaktdaten sowie Pflegestufe und Angabe zur derzeitigen Lebenssituation und man erhält eine kostenfreie Pflegewohnberatung.

Fazit:
Die Beratung über das Internet stellt also eine sehr flexible und schnelle Methode dar um gezielt das passende Pflegeheim für eine pflegebedürftige Person zu finden. Dies liegt vor allem daran, dass es mittlerweile fast alle Pflegeheime geschafft haben die eigene Einrichtung im Interent zu präsentieren und somit ein weitumfassender Vergleich diverser Pflegeheime möglich ist. Weiterhin können Kritiken und positive Erfahrungen mit einzelnen Pflegeheimen gegebenenfalls ausgetauscht werden.

Der neue Esoteriktrend – Mit Wahrsagen zum Erfolg?

17. September 2011 Keine Kommentare

Tarotkarten

Tarotkarten - flickr/666isMONEY ☮ ♥ & ☠

Wahrscheinlich ist es Ihnen auch schon aufgefallen. Auf Mittelalterfesten gehören Wahrsager inzwischen als fester Programmbestandteil dazu, im Fernsehen bringen es die Moderatoren von Hellseher-Shows zu einiger Bekanntheit und auch im Internet gibt es immer mehr Möglichkeiten, sich die Zukunft vorhersagen zu lassen. So wirbt z.B. der Anbieter Questico sogar ein Wahrsagen Gratisgespräch an, um neue Kunden vom Wahrsagen zu überzeugen. Doch was ist Wahrsagen überhaupt?

Wahrsagen ist eine Tätigkeit, die von Hellsehern ausgeübt und bei Leuten zur Anwendung gebracht wird, die einen Ratschlag bei komplizierten Entscheidungen benötigen oder nach der richtigen Lösung für komplexe Problemstellungen suchen. Bezüglich der Wahrsagerei gehen die Meinungen auseinander. Einige schwören auf die Richtigkeit der Aussagen des Hellsehers und können dies sogar beweisen. Wieder andere nehmen die Dienste eines Wahrsagers nicht in Anspruch, da sie der Meinung sind, das Wahrsagen sei mit den Gesetzen der Natur nicht vereinbar.

Damit beim Wahrsagen ein Maximum an Erfolg erzielt werden kann, findet dieses Kunststück nur in speziellen Räumlichkeiten statt. Zwar kann der Hellseher auch in einer gewöhnlichen Hochhaus-Wohnung all seine Kräfte mobilisieren, jedoch sind die Schwingungen in einem speziellen Wahrsager-Zelt erfolgsversprechender. In einem solchen Zelt hat der Wahrsager dann alle Utensilien stehen, die er für das Wahrsagen benötigt. So befinden sich dort eine Kristallkugel und Tarotkarten. Ersteres wird vom Wahrsager herangezogen, um einen Blick in die Zukunft werfen zu können.

In der Wahrsager-Kugel sind dabei eine Lampe und Chemikalien angebracht, die sich per Knopfdruck entzünden und einen Nebel verursachen, der von der Lampe in ein geheimnisvolles Licht getaucht wird. Für einen Nicht-Hellseher sind diese Nebelschwaden bloß eine, überspitzt ausgedrückt, „undurchsichtige Brühe“. Das geschulte Auge des Wahrsagers jedoch, will in diesem Nebel zukünftige Ereignisse erkennen können. Hat sich also z.B. ein Mann gerade von seiner Frau getrennt und ist nun deprimiert und antriebslos, könnte ein Blick in seine Zukunft offenbaren, dass er in sechs Jahren eine andere Frau treffen wird, die nicht heimlich fremdgeht, sondern seine Liebe erwidert.

Mit den Tarotkarten können schließlich konkretere Fragestellungen geklärt werden. Viele Leute vertrauen diesen Karten mehr als der Kugel und so bitten sie bei besonders wichtigen Entscheidungen den Wahrsager darum, nur die Karten zu Rate zu ziehen. Die Tarotkarten sind hierbei mit verschiedenen Motiven versehen, die z.B. Menschen, Tiere oder Pflanzen zeigen und die alle eine ganz bestimmte Bedeutung haben. So steht bspw. die „Karte des Raben“ für Pech in Geldangelegenheiten und die „Karte des Eichhörnchens“ für finanzielles Glück.

Möchte also eine Person bspw. wissen, ob sie sich um eine freie Stelle in der Firma X oder um eine freie Stelle in der Firma Y bewerben sollte, so könnte der Wahrsager anhand der Stellung der Tarotkarten bspw. feststellen, dass die Firma X, anders als die Firma Y, in zehn Jahren pleitegehen wird und der Person dementsprechend dazu raten, nur bei der Firma Y die freie Arbeitsstelle zu besetzen.

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