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Archiv für Januar, 2010

Der Empfehlungs-Quickcheck – Wo liegt meine Empfehlungsstärke?

27. Januar 2010 Keine Kommentare

Empfehlungsmarketing steigert den Erfolg eines Unternehmens und erhöht die allgemeine Kundenloyalität. Daher sollte diese Form der Kundengewinnung nach Meinung von Empfehlungsprofi Dieter Kiwus viel stärker und vor allem strategisch betrieben werden. Seiner Einschätzung nach „werden Empfehlungen als Vertriebschance noch unterschätzt. Nur 11 Prozent der deutschen Dienstleister betreiben Empfehlungsmarketing als definierten und systematischen Prozess. Die Unternehmen verschenken

dadurch wesentliches Potential.“ Überraschend sei, dass sich laut einer repräsentativen Umfrage des Excellence Barometers 2009 40 Prozent der befragten Unternehmen bisher überhaupt nicht mit dem Thema Empfehlungsmarketing beschäftigen.

Um den Einstieg in das Empfehlungsmarketing zu erleichtern, hat Kiwus den „Empfehlungs-Quickcheck“ entwickelt. Dieses Onlinetool analysiert die aktuelle „Empfehlungsstärke“. Innerhalb von drei Minuten gibt das kostenlose Programm Auskunft darüber, wie gut die wesentlichen Erfolgsbausteine des Empfehlungsmarketings bereits umgesetzt werden und wo weiteres Erfolgspotenzial steckt.

Empfehlungen machen profitabel
Unternehmen mit den höchsten Empfehlungsraten sind die profitabelsten der jeweiligen Branche. Als Hauptgründe, warum Unternehmen dennoch wenig Energie in die Verbesserung des Empfehlungsgeschäfts investieren, werden genannt:
1. andere Prioritäten
2. keine interne Kompetenzen
3. bisherige Versuche waren zaghaft und verliefen ohne großen Erfolg

Die wichtigsten Gründe für Empfehlungsmarketing
Für „positive Mund-zu -Mundwerbung“ gibt es zwar kein Patentrezept, aber es gibt mindestens drei gute Gründe, warum es sich lohnt, in das Empfehlungsmarketing zu investieren:
1. Wer sich um Empfehlungen bemüht, muss selbst empfehlenswert sein und bleiben. Also führt eine effektive Empfehlungsstrategie immer auch zur Verbesserung der eigenen Angebote und der Servicequalität. Dies wiederum steigert die Anziehungskraft für weitere Kunden.
2. Wer seine zufriedenen Kunden dazu bringt, aktive Mundwerbung zu betreiben, bekommt die „billigste“ und glaubwürdigste Werbung, die es gibt.
3. Durch eine aktive Weiterempfehlung wird die
Identifikation mit dem empfohlenen Produkt oder der empfohlenen Dienstleistung erhöht.

Den Empfehlungs-Quickcheck gibt es ab sofort als Betaversion kostenlos auf www.empfehlungspower.de.

Social Networking: Was bringen mir XING und Co. geschäftlich?

20. Januar 2010 Keine Kommentare

Alle Welt redet über soziale Netzwerke, über Twitter, XING & Co. Doch lohnt sich der Einsatz solcher Netzwerke? Worin besteht der Nutzen? Andreas Lutz verrät aktuell am Beispiel dieser Plattform, auf welch vielfältige Art und Weise man davon geschäftlich profitiert. Sein Rat: Entscheiden Sie sich zunächst für eine oder zwei der folgenden zehn Anwendungsmöglichkeiten und entdecken Sie dann nach und nach die anderen.

Besonders interessant für die Gastronomie und Hotellerie: XING vereinfacht die Organisation und Bewerbung von Veranstaltungen, Events und Highlights.

1. Wenn mich jemand anruft, frage ich, ob er oder sie ein XING-Profil hat. Vorteil: Ich kann mir im wahrsten Sinne des Wortes ein Bild vom Gesprächspartner machen, finde zusätzliche Informationen und Anknüpfungspunkte. Nach der Kontaktfreigabe kann ich den Kontakt direkt als vCard in Outlook übernehmen.

2. XING als Telefonbuch: Ich muss mein Adressbuch nicht mehr pflegen, denn jedes aktive Mitglied hält seine Kontaktdaten selbst aktuell. Das ist besonders praktisch bei entfernteren Bekannten, etwa ehemaligen Arbeitskollegen oder Schul- und Studienfreunden, mit denen man via XING leicht wieder in Kontakt treten kann.

3. XING erleichtert die Kontaktpflege, die all zu oft aus Zeitgründen vernachlässigt wird. Es erinnert an die Geburtstage der direkten Kontakte, informiert wenn ein Kontakt die Stelle wechselt oder befördert wird, unterstützt das Empfehlen interessanter Stellenangebote, zeigt mit wem man viele gemeinsame Bekannte teilt, ermöglicht es umgekehrt auch, zwei Kontakte einander vorzustellen oder einen an den andere zum empfehlen.

4. Das Einladungsmanagement vereinfacht die Organisation von Veranstaltungen. Das beste Beispiel sind die vielfältigen und gut besuchten XING-Regionaltreffen, die eine hervorragende Gelegenheit sind, andere Mitglieder real kennenzulernen.

5. Wer der Kontaktaufnahme auf XING zustimmt, erlaubt Permissionmarketing in eigener Sache: Mitglieder dürfen ihre Kontakte gezielt zu Veranstaltungen anschreiben.

6. Auf XING sind enorm viele potenzielle Geschäftskunden. Man kann gezielt nach neuen Mitgliedern suchen und sich sogar über jedes neue Mitglied informieren lassen, das dem Suchraster entspricht. Und diese Kontakte kann man dann ganz gezielt kontaktieren.

7. Gatekeeper umschiffen: Über die Telefonzentrale ist es oft schwer, den richtigen Ansprechpartner herauszufinden, geschweige denn verbunden zu werden. Über XING kann man den richtigen Ansprechpartner gezielt ermitteln und direkt bei ihm anrufen.

8. Zusammenarbeit über Städte- und Ländergrenzen hinweg: XING hat Mitglieder in mehr als 200 Ländern. So findet man im Ausland schnell Kooperationspartner und auch private Kontakte. Bei Geschäftsreisen in Deutschland schaue ich, welche Kontakte ich bei dieser Gelegenheit persönlich kennenlernen bzw. besuchen könnte.

9. Gruppen eignen sich hervorragend, um sich schnell über ein Thema zu informieren und Experten zu finden. Durch hilfreiche Beiträge können Sie sich auch selbst als Experte positionieren. Viele Teilnehmer recherchieren gezielt in den Gruppen nach potenziellen Dienstleistern. Die Moderatoren einer Gruppe genießen natürlich eine besonders große Sichtbarkeit in den Foren und haben außerdem Möglichkeiten des Permission Marketing: Bis zum Widerruf stimmen die Mitglieder nämlich zu, dass der Moderator ihnen Newsletter und Veranstaltungseinladungen zuschicken darf.

10. Wer sich auf XING aussagekräftig präsentiert und über die eigenen Kontakte auch viele indirekte Kontakte besitzt, schafft damit Vertrauen. Das ist besonders wichtig bei der Stellensuche – der künftige Arbeitgeber kann sich gezielt über den neuen Mitarbeiter informieren, auch indem er gemeinsame Bekannte befragt. Auch Journalisten nutzen XING intensiv, um gezielt Experten für Hintergrundgespräche und Interviews zu finden.

XING-Gruppe Empfehlungsmarketing mit mehr als 9.500 Personen

13. Januar 2010 Keine Kommentare

Die Online-Community Empfehlungsmarketing in XING wurde 2008 von dem renommierten Trainer Klaus-J. Fink (Fink Training) und der im Finanzmarkt tätigen Unternehmensberatung MC4MS für Fach- und Führungskräfte gegründet und ist heute eine branchenübergreifende Plattform zum Thema Empfehlungsmarketing. Mit mittlerweile mehr als 9.500 Mitgliedern gehört sie zu den wichtigsten Web 2.0 Gruppen im Bereich Wirtschaft in XING.

Ausgangspunkt war die gemeinsame große Empfehlungsmarketing-Studie in der Finanzindustrie der beiden Unternehmen im Jahr 2008. Mitarbeiter aus dem Marketing und dem Vertrieb von Finanzunternehmen wie Banken, Sparkassen, Finanzvertriebe, Versicherungsgesellschaften, Fondsgesellschaften, Bausparkassen, freie Berater und Honorarberater bilden daher auch heute noch die größte Personengruppe der XING-Gruppe Empfehlungsmarketing. Vertreten sind Mitarbeiter nahezu aller bedeutender Unternehmen wie Deusche Bank, Commerzbank, HypoVereinsbank, Citibank, Postbank, SEB-Bank, comdirect, Cortal Consors, Credit Suisse, UBS, M.M. Warburg, Landesbank Hessen-Thüringen, Hamburger Sparkasse, Frankfurter Sparlasse, BW-Bank, DZ Bank, WGZ Bank, Berliner Volksbank, Mainzer Volksbank, AWD, MLP, Deutsche Vermögensberatung, OVB, Formaxx, Schwäbisch Hall, LBS, JP Morgan Asset Management, Allianz, ERGO, R+V Versicherung, WWK uvm.

Die Gruppe Empfehlungsmarketing dient zum Austausch von Marketing- und Vertriebsexperten, wie man Empfehlungsmarketing erfolgreich in der Praxis einsetzt. Die Teilnahme ist kostenlos – die Freischaltung erfolgt nach vorheriger Prüfung der Angaben zum Gruppenbeitritt.

MLM Sponsoring – Hier gibt es Ebooks rund um MLM

6. Januar 2010 Keine Kommentare

Herkömmliche Bücher oder Trainingsveranstaltungen gibt es zu Hauf und liefern meist nur in Ansätzen brauchbares und vor allem seriöses Marketing Know How. Ein Gewerbe anzumelden und sich in eine Network Marketing Firma als Vertriebspartner einschreiben – das kann jeder, der mit Network Marketing Geld verdienen möchte. Aber wenn es darum geht, auf seriöse Weise sein Produkt zu vermarkten oder neue Team-Partner für sein Geschäft zu gewinnen, weiß gerade der Neueinsteiger nicht mehr weiter.

Um diese Lücke im MLM Training zu schließen, bietet der Ebook Shop von mlm-sponsoring.com eine Reihe von Ratgeber Ebooks für Networker an. Das Angebot beinhaltet u.a. einen kompletten Trainingskurs zum Thema Internet Marketing.

Besucher des Ebook Shops können hier Bücher in digitaler Form als PDF-Datei vorwiegend zum Thema erfolgreiches Marketing im MLM Network erwerben.

Käufer können direkt nach Zahlungsabschluss die gewünschten Ebooks auf Ihren Computer herunterladen.

Die Ebooks sind über den Shop von mlm-sponsoring.com erhältlich. Dort kann man auch den Gratis Report “Warum naive Networker kein Geld verdienen und die schlauen Erfolg haben” anfordern.

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Die Grenzen zwischen Werbung und Empfehlungsmarketing

4. Januar 2010 1 Kommentar

Wo fängt die Werbung an und wo hört die Empfehlung auf? Die Grenzen sind natürlich fließend. Schreibt man einem Freund eine E-Mail und schwärmt darin von dem tollen, neuen Shopping-Portal, das man gerade – rein zufällig – im Internet entdeckt, so ist das eine freundschaftliche Empfehlung. Doch wann ist ein Freund ein Freund? Oder nur ein Bekannter? Oder nur ein Bekannter eines Onkels mütterlicherseits, der einen kennt, welcher mal fast in derselben Schule gewesen wäre wie der Empfänger der „Empfehlung“.

Das Landgericht Berlin hat jüngst eine eindeutige Vorgabe gemacht. Einladungs-E-Mails für Online-Shops gelten als Werbung. Und zwar erstens, wenn der Empfänger nicht sein Einverständnis gegeben hat,dann ist diese Empfehlung sowieso rechtswidrig. Und zweitens aber auch, wenn diese Einladung als persönliche Nachricht bezeichnet wird, aber keine ist. Dies empfand der Empfänger einer derartigen Empfehlung als Verletzung seines Persönlichkeitsrechts. Der Kläger beklagte dabei letztlich den missbräuchlichen Einsatz der weit verbreiteten „Freund empfehlen“-Funktion.

Und das kam so: Man konnte nämlich auf der beklagten Shopping-Plattform nur mitmachen, wenn man eine Empfehlung von einem Freund erhalten hatte. Der Kläger wurde von einem – allerdings nur angeblichen Freund – über diese Funktion kontaktiert. Genau dies hält das Gericht für unzulässig. Denn das Entscheidende an diesem Fall war, dass das Shopping-Portal selbst diese E-Mail veranlasst hatte und nicht ein Nutzer der Plattform bzw. ein Freund oder zumindest Bekannter des klagenden Empfängers.

Erst recht unzulässig war die Erinnerungs-E-Mail, die das Unternehmen – nun offiziell im Namen des Shopping-Portals – an den Kläger sandte, zumal dieser keine weiteren E-Mails erhalten wollte. In zweiter Instanz wurde dann auch die Berufung des Shopping-Portals vom Landgericht Berlin abgewiesen.

Wer also Empfehlungs-Marketing erfolgreich betreiben will, sollte darauf achten, dass der Empfehler den Empfehlenden zumindest von irgendwo her kennt. Und das sollte für den Empfänger einigermaßen nachvollziehbar sein. Die Grenze von der Empfehlung zum Spam ist schneller überschritten als man denkt. Aber erst recht, wenn man so primitiv vorgeht …