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Artikel Tagged ‘Mundpropaganda’

Auch negative Mundpropaganda kann einen weiterbringen

21. April 2010 Keine Kommentare

Beim Empfehlungsmarketing ist Mundpropaganda das A und O. Wenn man einen Kunden gut bedient, beliefert, etc. erzählt dieser dies weiter. Positive Mundpropaganda sorgt dafür, dass sich der Kundenstamm vergrößert und sichert. Doch nicht immer können alle gut über einen sprechen. Negative Mundpropaganda muss aber nicht gleich schlecht sein, wenn man weiß, was man kann.

So hat zum Beispiel ein Friseurmeister lange Jahre sich in prominenten Kreisen einen Namen gemacht und eröffnete nun seinen eigenen Laden. Er beschloss voll und ganz auf sich und seinen Ruf als Experte zu vertrauen und bediente nur Kunden, die seinen Rat auch annahmen.

Natürlich waren die Kunden, die abgelehnt wurden sauer und erzählten ihren Freunden und Bekannten die Geschichte. Diese sahen aber, dass der Friseur dem abgelehnten Kunden nur das gesagt hatte, was sich andere bisher nicht getraut hatten zu sagen, zum Beispiel, dass sie ein Umstyling brauchten. Dadurch wurden sie neugierig und gingen ebenfalls zu dem Friseur, der sich nun über seine Besucherzahlen nicht beschweren kann.

An diesem Beispiel sieht man also, dass man auf sich und seine Fähigkeiten vertrauen soll und in bestimmten Fällen ruhig auch negative Mundpropaganda in Kauf nehmen kann.

Studie zeigt – Chancen von Mundpropaganda und Empfehlungsmarketing bleiben weitgehend ungenutzt

18. Juni 2009 Keine Kommentare

Unternehmen missachten die Möglichkeiten von Mundpropaganda und Empfehlungsmarketing und verpassen damit wertvolle Chancen im Neukunden-Geschäft. 40 Prozent aller Unternehmen beschäftigen sich überhaupt nicht mit dem Thema Empfehlungsmarketing. 49 Prozent tun dies höchstens punktuell. Nur 11 Prozent betreiben Empfehlungsmarketing als definierten und systematischen Prozess. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung unter 300 Führungskräften der deutschen Wirtschaft im Rahmen des Excellence Barometers 2009. Als ernüchternd bezeichnet Anne M. Schüller, Expertin für Loyalitätsmarketing, diese Zahlen. “Wir haben es derzeit ja nicht nur mit einer Wirtschaftskrise, sondern vor allem mit einer Vertrauenskrise zu tun. Deshalb müssen Unternehmen gerade jetzt zeigen, dass sie zu den Guten gehören.“ Am glaubwürdigsten sei es, wenn dies nicht von den Unternehmen behauptet, sondern von deren durch und durch zufriedenen Kunden bezeugt wird. Denn Konsumenten vertrauen immer weniger den Werbeaussagen der Anbieter am Markt. Vielmehr verlassen sie sich zunehmend auf die Botschaften ihres Umfeldes oder folgen den entsprechenden Hinweisen im Internet.

„Gerade online erschließen sich den Unternehmen neuerdings vielfältige Möglichkeiten zur Steigerung des Empfehlungsgeschäfts“, so die achtfache Buch- und Bestsellerautorin weiter. Das neue Empfehlungsmarketing verknüpft also die Offline- mit der Online-Welt. „Empfohlen wird aber nur, wer empfehlenswert ist“, verdeutlicht die Hochschul-Dozentin von www.empfehlungsmarketing.cc. So müsse zunächst eine interne Basis gelegt werden. Darauf aufbauend lässt sich dann im Rahmen eines vierstufigen Management-Prozesses das Empfehlungsmarketing systematisch steuern, gestalten und messen. In ihrem Buch ‚Zukunftstrend Empfehlungsmarketing‘ zeigt Unternehmensberaterin Schüller praxisnah und anhand vieler Beispiele, wie sich das in die Tat umsetzen lässt. Ein solches Vorgehen kann Werbebudgets großteils ersetzen und Vertriebsaktivitäten kräftig unterstützen. Denn der empfehlende Kunde agiert als kostenloser Verkäufer.