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Artikel Tagged ‘Online-Shopping’

Erfolgs-Strategien: Internethandel.de über das Zalando-Phänomen

12. September 2012 Keine Kommentare

Innerhalb von nur vier Jahren hat sich das Unternehmen Zalando einen hohen Bekanntheitsgrad erarbeitet, der laut aktuellen Umfragen in einer Größenordnung mit Namen wie McDonalds oder Volkswagen rangiert. Alleine im letzten Jahr heißt es, dass Zalando über eine halbe Milliarde Umsatz generiert hat! Diese einzigartige Erfolgsgeschichte ist nicht nur durch die massive TV-Präsenz der Marke und ihren in Branchenkreise revolutionären Kundenservice zu erklären, sondern es stecken natürlich noch andere Geheimnisse hinter dem Zalando-Phönomen.

Das Unternehmen lässt sich bekanntlich in geschäftlichen Dingen nicht gerne in die Karten schauen. Um so interessanter ist die neue Ausgabe des Onlinemagazins Internethandel.de, in der die Redakteure nach aufwendiger Recherche zehn Erfolgsstrategien des Mode-Händlers aufdecken, von denen auch kleine und mittlere Online-Händler direkt profitieren können.

Unter anderem wird dabei näher erläutert, was den Kundenservice von Zalando so besonders macht, wie das Unternehmen geschickt spezielle Partnerprogramme nutzt, wie das Image immer weiter auf- und ausgebaut wurde, welche Rolle die sozialen Netzwerke dabei spielen und welche Teile des Unternehmens bewusst ausgelagert werden. Die einzelnen Punkte werden in Internethandel.de nicht nur erläutert, sondern bei jedem wird auch deutlich gemacht, wie andere Unternehmer sie sich zu Nutze machen können.

Neben der Titelstory geht es jedoch wie immer ebenfalls um andere wichtige Themen im Bereich des E-Commerce. So wird ausführlich auf das Finanzierungsmodell Crowdfunding eingegangen, es geht um die rechtlichen Aspekte bei Mundpropaganda uvm.

Facebook-Shopping – Virales Empfehlungsmarketing

6. Mai 2010 Keine Kommentare

Vor dem Hintergrund des wachsenden Erfolges sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter und Myspace und einer potentiellen Zielgruppe von mehr als 500 Millionen weltweiten Nutzern, haben sich die Mountpoints Corp. und die voodoo-media GmbH zusammen das Ziel gesetzt, dieses enorme Marktpotential für den kommerziellen Markt zu erschließen.

Die beiden Firmen bieten jetzt eine einzigartige Softwareerweiterung an, die, eingebettet in einen Online-Shop oder einer E-Commerce-Plattform, den Kunden dieser Plattformen ermöglicht, Produkte und Käufe direkt auf z.B. Facebook zu empfehlen.

Der Empfehlungsteil eröffnet den Händlern eine neue Welt der viralen Möglichkeiten, in welcher Konsumenten mit höherer Wahrscheinlichkeit Marken und Produkte kaufen, die von vertrauenswürdigen Freunden empfohlen wurden. Oder in der Firmen Kampagnen, auf der direkten Verknüpfung zwischen Konsumenten und deren Freunden, aufbauen können.

Die Erfolgsraten von Werbung auf Twitter und Facebook sind Thema weiterer Diskussionen. Eines ist jedoch sicher:
Eine Freund-zu-Freund-Empfehlung wird die traditionellen Werbemaßnahmen, in Klickraten und direkten Links zu der gewünschten Aktion, wie z.B. dem Kauf eines Produktes oder dem Abonnieren einer Dienstleistung, übertreffen.

Zusätzlich stellen Mountpoints Corp. und die voodoo-media GmbH dem Händler eine Möglichkeit zur Verfügung, die Profildaten des Facebook-Nutzers und Konsumenten auszulesen und seine Angebote auf Basis von Segmentierung auf die Bedürfnisse des Kunden zuzuschneiden. Also wird der Konsument nur die Angebote präsentiert bekommen, die tatsächlich seinem Profil entsprechen.

In anderen Worten: Ab jetzt können alle Online-Shops zu einem Sozialen-Netzwerk-Shop werden, mit bis zu 500 Millionen Konsumenten.

Online-Shopping-Portale: Empfehlungsmarketing ist unzulässig

2. Dezember 2009 Keine Kommentare

Unaufgeforderte Einladungs-E-Mails von Online-Shopping-Portalen sind ganz klar als Werbung einzustufen und in diesem Fall als Empfehlungsmarketing unzulässig. So entschied sich das Landgericht Berlin.

Geklagt hatte ein E-Mail-Empfänger, der von einem angeblichen Freund eine Einladung für ein Shopping-Portal erhalten hat. Doch in Wirklichkeit wurde die Mail vom Portal selbst verschickt. Als er das Portal bat, dies zu unterlassen, bekam er kurz darauf eine erneute E-Mail. Hierin sah er sein Allgemeines Persönlichkeitsrecht verletzt, klagte und gewann schließlich.

Auf dem Shopping-Portal findet sich auch ein Einladungs-Formular, mit dem man Freunde einladen kann. Das Gericht urteilte, dass es sich bei dieser E-Mail um einen unaufgeforderten und vor allem unerwünschten Erstkontakt handle. Daher dürfe das Portal nicht vom Einverständnis der Empfängers ausgehen. Empfehlungsmarketing ist in diesem Fall ab jetzt also unzulässig!