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Artikel Tagged ‘Online-Shopping’

Facebook-Shopping – Virales Empfehlungsmarketing

6. Mai 2010 Keine Kommentare

Vor dem Hintergrund des wachsenden Erfolges sozialer Netzwerke wie Facebook, Twitter und Myspace und einer potentiellen Zielgruppe von mehr als 500 Millionen weltweiten Nutzern, haben sich die Mountpoints Corp. und die voodoo-media GmbH zusammen das Ziel gesetzt, dieses enorme Marktpotential für den kommerziellen Markt zu erschließen.

Die beiden Firmen bieten jetzt eine einzigartige Softwareerweiterung an, die, eingebettet in einen Online-Shop oder einer E-Commerce-Plattform, den Kunden dieser Plattformen ermöglicht, Produkte und Käufe direkt auf z.B. Facebook zu empfehlen.

Der Empfehlungsteil eröffnet den Händlern eine neue Welt der viralen Möglichkeiten, in welcher Konsumenten mit höherer Wahrscheinlichkeit Marken und Produkte kaufen, die von vertrauenswürdigen Freunden empfohlen wurden. Oder in der Firmen Kampagnen, auf der direkten Verknüpfung zwischen Konsumenten und deren Freunden, aufbauen können.

Die Erfolgsraten von Werbung auf Twitter und Facebook sind Thema weiterer Diskussionen. Eines ist jedoch sicher:
Eine Freund-zu-Freund-Empfehlung wird die traditionellen Werbemaßnahmen, in Klickraten und direkten Links zu der gewünschten Aktion, wie z.B. dem Kauf eines Produktes oder dem Abonnieren einer Dienstleistung, übertreffen.

Zusätzlich stellen Mountpoints Corp. und die voodoo-media GmbH dem Händler eine Möglichkeit zur Verfügung, die Profildaten des Facebook-Nutzers und Konsumenten auszulesen und seine Angebote auf Basis von Segmentierung auf die Bedürfnisse des Kunden zuzuschneiden. Also wird der Konsument nur die Angebote präsentiert bekommen, die tatsächlich seinem Profil entsprechen.

In anderen Worten: Ab jetzt können alle Online-Shops zu einem Sozialen-Netzwerk-Shop werden, mit bis zu 500 Millionen Konsumenten.

Online-Shopping-Portale: Empfehlungsmarketing ist unzulässig

2. Dezember 2009 Keine Kommentare

Unaufgeforderte Einladungs-E-Mails von Online-Shopping-Portalen sind ganz klar als Werbung einzustufen und in diesem Fall als Empfehlungsmarketing unzulässig. So entschied sich das Landgericht Berlin.

Geklagt hatte ein E-Mail-Empfänger, der von einem angeblichen Freund eine Einladung für ein Shopping-Portal erhalten hat. Doch in Wirklichkeit wurde die Mail vom Portal selbst verschickt. Als er das Portal bat, dies zu unterlassen, bekam er kurz darauf eine erneute E-Mail. Hierin sah er sein Allgemeines Persönlichkeitsrecht verletzt, klagte und gewann schließlich.

Auf dem Shopping-Portal findet sich auch ein Einladungs-Formular, mit dem man Freunde einladen kann. Das Gericht urteilte, dass es sich bei dieser E-Mail um einen unaufgeforderten und vor allem unerwünschten Erstkontakt handle. Daher dürfe das Portal nicht vom Einverständnis der Empfängers ausgehen. Empfehlungsmarketing ist in diesem Fall ab jetzt also unzulässig!