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Artikel Tagged ‘Werbung’

Social Media wird für Unternehmen immer wichtiger

4. April 2011 1 Kommentar
cc by flickr/ Damien Basile

cc by flickr/ Damien Basile

Keine Frage, Social Media ist in Sachen Marketing für viele unverzichtbar geworden. Doch während die einen Unternehmen dies längst erkannt haben, tun sich hierzulande auf der anderen Seite immer noch viele schwer damit. Social Media kann man mit keinen anderen Marketing-Strategien vergleichen und stellt daher Firmen vor neue Herausforderungen, bei denen es ihnen häufig an eindeutigen Konzepten mangelt.

Experten gehen davon aus, dass aktuell das knapp 6% des Gesamtbudgets für Social Media ausgegeben wird. In den nächsten Monaten soll dieser Wert auf 10% klettern, Tendenz weiterhin steigend.

Gleichzeitig geben aber auch viele Unternehmer zu, dass ihnen in Sachen soziale Netzwerke und Co. eine klare Richtung fehlt, so dass das volle Potential noch nicht ausgeschöpft wird bzw. manchmal gar nicht erst erkannt wird. Eines ist deutlich: Wir stecken hier erst in den Kinderschuhen und müssen dabei noch einiges entwickeln!

Coca Cola und seine Riesen-Probier-Kampagne

31. März 2010 Keine Kommentare

In diesen Tagen startet Coca Cola eine groß angelegte Kampagne um die neue 0,25 Liter Dose unter die Leute zu bringen. Dafür wurden die Agenturen Rimap Rimbach und Plantage Berlin beauftragt. Letztere zeichnen sich für das Konzept „Volle Dose Happiness“ verantwortlich.

Bei der Aktion werden bis November rund 20 Millionen Dosen (!) auf rund 4.500 bundesweiten Sampling-Events verteilt. Vor alle, die jüngere Zielgruppe soll durch die Veranstaltungen angesprochen werden.

Dafür kommt gleich mal die neueste Technologie zum Einsatz. So wird eine Dose in Form eines 3D-Hologramms aufgestellt, in der eine animierte Band spielt. Während die Leute zusehen, werden sie mit Cola verköstigt. Zusätzlich kann man sich vor einer Green Screen dabei filmen lassen, während man an einer Eckfahne ein Tor bejubelt. Das wird dann anlässlich der WM mit einem Video von Comedian Oliver Pocher zusammengeschnitten.

Rund herum wird natürlich noch mehr Advertising betrieben. Mal sehen, wie die Aktion einschlägt…

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Online-Bewertungen werden immer wichtiger

25. März 2010 Keine Kommentare

Laut einer aktuellen Umfrage fühlen sich drei Viertel aller Konsumenten von der regulären Werbung in TV, Radio und Co. genervt und überfordert. Um so wichtiger ist hier in letzter Zeit das Internet für Unternehmen geworden. Da sich dank Web 2.0 das Netz auch immer mehr personalisiert, nehmen Empfehlungen einen immer größeren Stellenwert ein.

Ein Bereich, den Unternehmen bei der Gewinnung neuer Kunden im Netz auf keinen Fall außer Acht lassen sollten, sind Bewertungen im Internet. Die meisten Kunden suchen zuerst nach Bewertungen von anderen bevor sie einen Sache kaufen, sich bei einem Shop anmelden, ein Hotel buchen oder eine Dienstleistung in Anspruch nehmen.

Fordern Sie daher ihre zufriedenen Kunden stets dazu auf, sie zu bewerten und suchen sich für diese Bewertungen die entsprechenden Portale aus. Hotels suchen sich also Hotelbewertungsplattformen usw. Hierbei gilt meist: Je mehr Bewertungen, desto besser, und am besten auch so umfangreich und detailreich wie möglich.

Die neue Xing-Kampagne sorgt für Ärger

3. März 2010 Keine Kommentare

Im Internet wird momentan eine Kampagne besonders heiß diskutiert. Es handelt sich hierbei um die Werbung, bei der sich überzeugte Mitglieder zu Xing äußern und zeigen wie toll das Netzwerk ist.

Alles schön und gut, und aus der Werbung wissen wir ja auch bereits, dass man zufriedene Kunden auch super durch Schauspieler ersetzen kann, die dann das entsprechende Produkt stolz anpreisen.

Okay, nur war Xing dabei anscheinend ganz schlau und wollte wohl ein wenig sparen, denn die angeblichen zufriedenen Mitglieder sind ganz einfach Mitarbeiter des Unternehmens.

Ist das noch okay oder geht dies bereits zu weit? Weitere Infos hierzu und ein Interview mit einem Mitarbeiter von Xing gibt’s hier

Die Grenzen zwischen Werbung und Empfehlungsmarketing

4. Januar 2010 1 Kommentar

Wo fängt die Werbung an und wo hört die Empfehlung auf? Die Grenzen sind natürlich fließend. Schreibt man einem Freund eine E-Mail und schwärmt darin von dem tollen, neuen Shopping-Portal, das man gerade – rein zufällig – im Internet entdeckt, so ist das eine freundschaftliche Empfehlung. Doch wann ist ein Freund ein Freund? Oder nur ein Bekannter? Oder nur ein Bekannter eines Onkels mütterlicherseits, der einen kennt, welcher mal fast in derselben Schule gewesen wäre wie der Empfänger der „Empfehlung“.

Das Landgericht Berlin hat jüngst eine eindeutige Vorgabe gemacht. Einladungs-E-Mails für Online-Shops gelten als Werbung. Und zwar erstens, wenn der Empfänger nicht sein Einverständnis gegeben hat,dann ist diese Empfehlung sowieso rechtswidrig. Und zweitens aber auch, wenn diese Einladung als persönliche Nachricht bezeichnet wird, aber keine ist. Dies empfand der Empfänger einer derartigen Empfehlung als Verletzung seines Persönlichkeitsrechts. Der Kläger beklagte dabei letztlich den missbräuchlichen Einsatz der weit verbreiteten „Freund empfehlen“-Funktion.

Und das kam so: Man konnte nämlich auf der beklagten Shopping-Plattform nur mitmachen, wenn man eine Empfehlung von einem Freund erhalten hatte. Der Kläger wurde von einem – allerdings nur angeblichen Freund – über diese Funktion kontaktiert. Genau dies hält das Gericht für unzulässig. Denn das Entscheidende an diesem Fall war, dass das Shopping-Portal selbst diese E-Mail veranlasst hatte und nicht ein Nutzer der Plattform bzw. ein Freund oder zumindest Bekannter des klagenden Empfängers.

Erst recht unzulässig war die Erinnerungs-E-Mail, die das Unternehmen – nun offiziell im Namen des Shopping-Portals – an den Kläger sandte, zumal dieser keine weiteren E-Mails erhalten wollte. In zweiter Instanz wurde dann auch die Berufung des Shopping-Portals vom Landgericht Berlin abgewiesen.

Wer also Empfehlungs-Marketing erfolgreich betreiben will, sollte darauf achten, dass der Empfehler den Empfehlenden zumindest von irgendwo her kennt. Und das sollte für den Empfänger einigermaßen nachvollziehbar sein. Die Grenze von der Empfehlung zum Spam ist schneller überschritten als man denkt. Aber erst recht, wenn man so primitiv vorgeht …